Die Menschen in Deutschland werden in diesen Tagen mit den größten Flüchtlingsbewegungen seit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert. Allein die Stadt Potsdam wird in diesem Jahr 1600 Flüchtlinge aufnehmen (Stand Sept 2015). Die Reaktionen der Bevölkerung in Brandenburg reichen von solidarischer Unterstützung bis zur Brandstiftung an Sammelunterkünften.
Im diesem Seminar werden die Hintergründe der Flüchtlingsbewegungen analysiert und Hotspots der Potsdamer Flüchtlingsarbeit in den Blick genommen. Es wird eine Antwort auf die Frage versucht, wie dieses aktuell wichtigste gesellschaftspolitische Thema in Unterrichtsbausteinen, die im Team entwickelt werden, aufbereitet werden kann.
Fachdidaktischer Schwerpunkt dieses Seminars ist das Selbstgesteuerte Lernen im LER-Unterricht unter Einbeziehung moderner Computertechnik.

Im Integrationskurs werden fachdidaktische Theorie und schulische Praxis aufeinander bezogen. Im Kurs werden in den Rahmenlehrplan des Faches eingeführt, Elemente der Unterrichtsplanung erarbeitet, die Dimensionen und das Kompetenzmodell von LER sowie die Rolle der Lehrkraft diskutiert u.v.m.
Zusätzlich zum seminaristischen Kursanteil werden die TeilnehmnerInnen hospitieren und erste eigene Unterrichtserfahrungen (2 Stunden) sammeln, wobei die Hospitationen und Lehrversuche im Kurs begleitet werden.
Bei der Semesterplanung sollte beachtet werden, dass der Integrationskurs sehr arbeits- und zeitintensiv ist.
Die Schulpraktischen Übungen finden außerhalb der Kurszeit an Schulen in der Stadt Potsdam statt. Die Schulen und die entsprechenden Zeiten der SPÜ erfahren Sie über Herrn Dicker per Mailanfrage (Thomas.Dicker@uni-potsdam.de).

Mit diesem Tutorium absolvieren Sie das Modul „Akademische Grundkompetenzen im Lehramt für die Sekundarstufen I und II“ im Wert von 3 LP.

Kursinhalte: wissenschaftliches Arbeiten allgemein, Rechte und Pflichten der Studierenden, Quellenauswahl und -beschaffung, kritischer Umgang mit LER-relevanten Quellen, Online-Recherche und Angebote der Uni-Bibliothek, Smartboard: Funktionen & Ideen zur Nutzung, Referate-Training, Teambildung in Projektphasen (Selbst- und Fremdwahrnehmung), analysierendes Lesen: LER-spezifische Leitfäden, Hausarbeiten: Thema, These, und dann? Vom Deckblatt übers Zitat bis zur Literaturangabe.


Für Informationen zu Anforderungen zur Leistungserbringung und vorauss. Kursplan bitte "Einschreiben" [kleine Tür rechts oben] klicken.

Dies ersetzt NICHT die Anmeldung in PULS. Die Einschreibung hier ist jederzeit rückgängig zu machen.

Der Kurs soll die notwendigen akademischen Grundkompe-tenzen zum Abschluss des Studium vermitteln. Dies umfasst insbesondere Fähigkeiten zum selbständigen Arbeiten, zum wissenschaftlichen Schreiben sowie die Fähigkeit, sich und seinen Arbeitsprozess effektiv zu organisieren.

Unser Glück als Menschen und die Frage, ob unser Leben gelungen ist, steht am Anfang der Philosophie und ist zentrales Thema vieler Religionen und Weltanschauungen. Beides steht im Zentrum unser individuellen und kollektiven Lebensführungen bzw. -planungen. So ist der Mensch immer schon ein Wesen, das sich „um sich selbst sorgt“ und auch sorgen muss, wenn seine Existenz nicht verfehlt oder sinnlos gewesen sein soll.
Es sind also Freiheit und Verantwortung die Rahmenbedingungen, unter denen wir unser ganz eigenes Leben führen. Doch welche Rolle spielen hier Vorbilder, Weltbilder und Gottesbilder, aber auch Einflüsse oder gar Manipulationen durch nahestehende Menschen, kulturelle Selbstverständlichkeiten oder Massenmedien? Um solche und ähnliche Fragen soll es uns im Seminar gehen - unter Einbeziehung und Einübung philosophischer Argumentationsformen und religionswissenschaftlicher Analysen.
Zentrales Anliegen des Propädeutikums, welches sich an Studienanfänger richtet, ist das Erlernen und Üben der Textlektüre, -rekonstruktion und -auslegung anhand zentraler Primärquellen. Hierfür werden Analysehilfen, wissenschaftliche Methoden und Sekundärliteratur vorgestellt und angewendet. Die Auswahl der Texte orientiert sich an dem übergreifenden Thema „Glück und ein gelungenes Leben“. Hieran werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von religiösem und philosophischem Denken deutlich gemacht und wissenschaftliche Fragestellungen der Philosophie und Religionswissenschaft erörtert.