Gegenstand des Moduls ist die Einführung in die Immunologie und Biotechnologie.

Im Bereich der Immunologie werden folgende Themen behandelt: Charakteristika der adaptiven Immunität; Organe, Zellen und Moleküle des Immunsystems; Mechanismen der Induktion einer Immunabwehr; Effektormechanismen der Immunabwehr; genetische und molekulare Aspekte der Antikörper- und T-Zellrezeptorvariabilität; Evolution der adaptiven Immunabwehr.
Im Bereich Biotechnologie werden folgende Aspekte behandelt: Biotechnologisch genutzte Organismen; Selektion von Hochproduzenten; Grundlagen der biotechnologischen Produktion; verschiedene Beispiele aus der der Nahrungsmittelproduktion, aus der Industrie und der Pharmakologie.

Vorlesung 2SWS + Seminar 1 SWS + Praktikum (2 Wochen, ganztägig), 8 LP

Der theoretische Teil des Moduls vermittelt aktuelle Forschungsergebnisse u. Methoden der zellbiologischen Analyse von Pflanzenwachstum u. – entwicklung, mit den Schwerpunkten der zellulären u. subzellulären Funktionen der pflanzlichen Hormonsynthese, der Transportprozesse, des Proteinabbaus, der Kontrolle der Organisation des Cytoskeletts mit Bezug auf die Assemblierung der Zellwand und des Zellwachstums während der Zellteilung.

Im Praktikum werden Untersuchungen zur zellbiologischen und physiologischen Analyse der Zellteilung, des Zellwachstums sowie der Zell- u. Gewebepolarität durchgeführt, in Anlehnung an die aktuell bearbeiteten Fragestellungen der Arbeitsgruppe. Die eingesetzten Methoden beziehen sich u.a. auf die Detektion fluoreszierender Proteine z.B. mit Hilfe der konfokalen Mikroskopie für das „live-imaging“ cytoskelettaler Elemente der Zellteilung und/oder Zellpolaritätsbildung. Die Wechselwirkung der detektierten Proteine wird mit Protein-Protein-interagierenden Methoden (two-hybrid) analysiert und in vivo verifiziert mit Hilfe der phänotypischen, zellbiologischen Analyse von Einzel- und Doppelmutanten.

Vermittelte Schlüsselqualifikationen:
Recherchen der Originalliteratur einschließlich deren kritischer Evaluation und Präsentation im Seminar,
Teamarbeit und Selbstorganisation bei der Laborarbeit (sorgfältige Planung und Durchführung der Versuchsansätze),
verantwortungsvoller Umgang mit modernen Geräten,
präzise Dokumentation, Präsentation und Diskussion wissenschaftlicher Ergebnisse

Das Physiologie Praktikum umfasst Themen der Tier-und/oder Pflanzenphysiologie.

Das Praktikum Tierphysiologie vermittelt an Hand von exemplarischen Aufgaben methodische und konzeptionell-experimentelle Anfangserfahrungen und vertieft auf diese Weise den Stoff der Vorlesung. Die praktischen Aufgaben stammen i. d. R. aus den Bereichen Zell-, Sinnes-, Neuro-, Hormon-, Muskel-, Herz- und Atmungsphysiologie.

Das Praktikum Pflanzenphysiologie umfasst Aufgaben, die inhaltlich ein breites Spektrum der Pflanzenphysiologie abdecken. Damit ergänzt und vertieft das Praktikum den Stoff der Physiologie Vorlesung. Ein besonderer Akzent liegt auf der Vermittlung moderner quantitativer Analysemethoden.