Kurzbeschreibung:
Die Blockveranstaltung "Lokale Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft im EU-ropäischen Mehrebenensystem" gibt einen Einblick in kollaboratives und partizipatives Regieren im EU-ropäischen Mehrebenensystem. Unter dem Begriff der „Multilevel Governance” nähern wir uns verschiedenen theoretischen Ansätzen und empirischen Befunden mit Blick auf Partizipation und Kollaboration auf unterschiedlichen politischen Ebenen.
In dem Seminar werden verschiedene Arten von Texten diskutiert: EU-Strategiepapiere, politikwissenschaftliche Theorien und Konzepte, sowie empirische Studien. Der empirische Fokus liegt auf kollaborativem Regieren zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft auf supranationaler, intergouvernmentaler, nationaler, subnationaler und grenzregionaler Ebene mit konkretem Fokus auf die lokale Ebene.
Abschließend sollen aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen eigene Ideen und Ansätze generiert werden, wie Partizipation im europäischen Mehrebenensystem gelingen kann.
Zielsetzungen der Lehrveranstaltung:
- Erlangung eines umfassenden theoretischen und empirischen Verständnisses von Multilevel Governance und zivilgesellschaftlicher Partizipation in der EU speziell auf lokaler Ebene
- Lektüre und gemeinsame Diskussion verschiedener Arten von Texten
- Inhaltliche Vorstellung eines Textes durch die Teilnehmenden
- Konzeptualisierung eigener Ideen und Ansätze, wie Partizipation im europäischen Mehrebenensystem gelingen kann
- Erkundung lokal-kollaborativer Orte der Mehrebenenverwaltung in Brandenburg
- Kursleiter*in: Dr. Peter Ulrich
Das Blockseminar „Kommunale Politik und Infrastrukturen: Governance von Tesla und Co.“ nimmt das Wechselspiel von subnationalen Politik-, Planungs- und Verwaltungsstrukturen und -prozessen im Mehrebenensystem mit sozialen und technischen Verbindungen auf lokaler Ebene unter die Lupe.
Nach eingehender theoretischer Reflexion werden lokale infrastrukturelle Verbindungen und aktuelle Beispiele im Land Brandenburg diskutiert.
Neben größeren lokalen infrastrukturellen Herausforderungen um Megaprojektansiedlungen, wie die Tesla-Fabrik in Grünheide werden auch weitere kommunale Infrastrukturen diskutiert. Infrastrukturen werden dabei als technisch (Schienen, Straßen, Leitungen etc.) und sozial (Netzwerke etc.) verstanden.
Das Blockseminar verbindet Textlektüre und Vorträge über die und in der Region an den jeweiligen Veranstaltungstagen miteinander.
- Kursleiter*in: Dr. Peter Ulrich
Welcome to the course - you will find essential information below.
- Kursleiter*in: Dr. Ferdinand Schuster
The Internet and especially social media platforms have become a central arena for political election campaigning. More and more people are using social media platforms like Twitter and Facebook to post and comment on, interact around, or research public reactions to politics. For political parties, social media platforms offer new opportunities to reach specific groups of citizens with both organic and paid campaigning messages. Online campaigning also affects dynamics and strategies of party competition, altering for example the role of candidates in campaign and how and to whom parties address specific policy-issues. However, traditional forms of campaigning are still central elements of party campaigns and in how far the dynamics, strategies and effects of online campaigns differ from traditional forms of campaigning is highly debated.
This course offers theoretical, empirical and methodological perspectives on political campaigning in the digital age with a focus on the German case. We start with a discussion of the institutional context and campaigning regulations, followed by a theoretical bloc covering different perspectives on party competition. On this basis, we discuss different forms of offline and online campaigning, how parties use them in Germany and the effects they (potentially) have. Throughout the sessions on different forms of online campaigning, the course provides insights into methods of data collection and analysis of social media data.
- Kursleiter*in: Lukas Thiele
Politische Partizipation ist konstitutives Merkmal eines jeden demokratischen Systems. Doch welche Möglichkeiten haben Bürger*innen, um sich an politischen Prozessen zu beteiligen? Wie weitreichend sollten diese Möglichkeiten sein? Und: Wer beteiligt sich wie, warum und mit welchem Ergebnis? Das Seminar „Politische Partizipation in Deutschland” soll theoretische und empirische Perspektiven auf dieses Thema vermitteln. Gegenstand des Seminars ist zunächst eine demokratietheoretische Einführung in verschiedene Stränge der Partizipationsforschung. Darauf aufbauend stehen unterschiedliche Formen politischer Partizipation im Mittelpunkt, wie etwa die Beteiligung an Wahlen, an direktdemokratischen Verfahren, in Parteien und an politischem Protest und Konsum. Ein besonderes Augenmerk liegt schließlich auf der Rolle digitaler Medien und insbesondere Social Media für zivilgesellschaftliche sowie staatlich organisierte Partizipation.
- Kursleiter*in: Lukas Thiele
- Kursleiter*in: Sascha Chein
- Kursleiter*in: Janina Walkenhorst
Dieses IB-Vertiefungsseminar befasst sich mit der Rolle nichtstaatlicher Akteure wie beispielsweise NGOs, sozialer Bewegungen und multinationaler Konzerne, in der internationalen Politik. Nichtstaatliche Akteure beraten internationale Organisationen (IOs), nehmen an Entscheidungsprozessen teil, helfen bei der Umsetzung von Beschlüssen und der Überwachung internationaler Abkommen. Gleichzeitig sind sie oft die wichtigsten Kritiker und fordern IOs und nationale Regierungen auf unterschiedliche Weise heraus. Wir setzen uns mit empirischer Forschung zu nichtstaatlichen Akteuren und IOs im Spannungsfeld von Zusammenarbeit und Konflikt auseinander, und zwar in unterschiedlichen Politikfelder wie etwa dem Umweltschutz und der Menschenrechts- und Handelspolitik. Da es sich um ein Vertiefungsseminar handelt, befassen wir uns auch mit Forschungsfragen und Forschungslücken und stellen Bezüge zu anderen Forschungsthemen der IB her.
- Kursleiter*in: Thomas Sommerer
- Kursleiter*in: Benoît Dumas
- Kursleiter*in: Justine Marienfeldt
