Kunst

Vorlesung Einführung in die Kunstgeschichte

Tour d`Horizon über die Geschichte der Kunst im Zeitraum Frührenaissance bis zum 19. Jahrhundert. 

In dieser Vorlesung steht die Vermittlung von elementarem kunsthistorischen Grundlagenwissen durch die Analyse von Schlüsselwerken aus der gesamten abendländischen Kunstgeschichte im Vordergrund. Anhand genauer Beschreibungen exemplarischer Werke werden die Zusammenhänge von Stilmitteln und Bildinhalten untersucht und in den Kontext ihrer Epoche gesetzt.

Über künstlerische Anliegen hinaus, wie etwa die Darstellung von Licht, Raum, Farbe und Materialität manifestieren sich in den Werken wesentliche kulturelle Themen und Konflikte ihrer Zeit, sowie die Wechselwirkung zwischen Kunstentwicklung, Kunsttheorie und Gesellschaft. Es geht darum zu fragen, wie sich die Kunst formal, thematisch und inhaltlich verändert hat und vor allem warum sie sich verändert hat. Das zieht Fragen nach der jeweiligen Weltanschauung, der Religion und den Diskursen einer Epoche nach sich, die sich in einzelnen Werken manifestieren. 

Es werden sowohl übergreifende kunsthistorische Themen vorgestellt wie die Auseinandersetzung der Kunst mit der antiken Mythologie, mit Geschichte, Symbol und Allegorien und der Thematisierung von Gegenständlichkeit und Abstraktion, als auch ihr Verhältnis zu Utopie und Realität. Mit Fragen nach der jeweiligen Funktion von Kunst wird das Verhältnis von Künstler*in und Gesellschaft thematisiert.  

Ziel ist der Erwerb elementarer Kompetenz in der Beschreibung und inhaltlichen Einordnung von Kunstwerken und ein Verständnis von „Stil” als Ausdruck ästhetischer Funktionen und kultureller Zusammenhänge.


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Werkstatt künstlerische Konzeptionen in dreidimensionalen Verfahren Steinbildhauerei Prim

In dieser Werkstatt werden Sie Ihre bereits gewonnenen Kenntnisse auf das Material Stein übertragen und durch die Besonderheit des Materials das Spektrum der dreidimensionalen Verfahren erweitern. Wie taste ich mich an die Arbeit am Stein methodisch heran und welche Spielräume ergeben sich dadurch? Abschlagen und Abtragen von Material erfordern ein gewisses Maß an körperlichem und handwerklichem Einsatz, was die skulpturale Arbeit von anderen Verfahren unterscheidet und somit einer Anwendung im schulischen Kontext sehr entgegenkommt.


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Einführung in die künstlerische Praxis der Stein-Bildhauerei  SekI, SekII

Wenn Kalkgestein hohem Druck und starker Hitze ausgesetzt wird, entsteht daraus Marmor, als ein metamorphes Gestein, das eine kristalline Struktur ausbildet, die von fein bis grob, von weiß bis grau reicht. Michelangelo hat Carrara mit seinen bedeutenden Arbeiten berühmt gemacht und bis heute gibt es dort einen, inzwischen hochtechnisierten, Abbau von Marmor.

Wir werden uns in dieser Werkstatt mit der Arbeit am Stein und den dazugehörigen Prozessen auseinandersetzen und eine gute Mischung aus Handwerk und künstlerischer Interpretation in eigener künstlerischer Praxis erarbeiten.

 


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Den Blick abgewandt vom doch so heiligen Produkt, hin zu einem Prozess und dessen eingehende Beobachtung, Dokumentation und Reflexion ist etwas, das am Anfang einer Überwindung bedarf.    Es gleicht dem Eintritt in eine unbekannte Dimension und wird sich dem, der sich traut, dementsprechend in neuen Schattierungen zeigen. Das Untersuchen künstlerisch-ästhetischer Prozesse, im Hinblick auf ihr Potential und ihre Anwendungsmöglichkeiten interdisziplinärer Anknüpfungspunkte soll uns in unserem Seminar ausgiebig beschäftigen. Dazu gehören diverse Blickrichtungen, die sich immer wieder ändern dürfen, genauso wie Momente der Leere, der Verwerfung, der Neuausrichtung, der Freude, der Entdeckung, die allesamt zu unserem Material werden und somit der sinnlichen Wahrnehmung in den einzelnen Fachbereichen der Primarstufe einen neuen Platz einräumen werden.

Dieses Seminar ist in Präsenz geplant.


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Wie können wir unsere eigene Aufmerksamkeit erhöhen, um ästhetischen Bildungssituationen in der Grundschule gerechter werden zu können? Aktuelle Fragestellungen fordern uns in dieser Zeit geradezu heraus, unseren Umgang mit fachdidaktischen Konzepten neu auszurichten und zu Themen, Phänomenen, gesellschaftlichen oder persönlichen Ereignissen variable Praxen und wissenschaftliche Herangehensweisen eigener Forschungsfelder zu erarbeiten. Das kann in einer Draußenschule, einem Museum, einem Supermarkt, aber auch in einem Moment der Imagination geschehen. Der Umgang und die Erprobung künstlerisch-performativer Verfahren, das konzeptuelle Arbeiten, das Schaffen von Settings, die ästhetische Bildungssituationen ermöglichen und herausfordern, sind wichtige und grundlegende Bausteine, die das Fundament für eine Grundschule legen, in der Weltaneignung und Bezugnahme auch auf zukünftige Fragestellungen (Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft) gelingen.

Dieses Seminar ist in Präsenz geplant.  


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Werkstatt künstlerische Praxis WiSe 22-23 Ivette Widmann

 Ein Stück weggeworfenes Papier, das mich zum Zerknittern, Werfen, Falten, Bemalen, Aufweichen, Perforieren, Verlieren animiert, zeigt seinen Aufforderungscharakter und nimmt mich mit auf eine Entdeckungsreise, wie sie Grundschulkinder gern erleben. Es ist gleich, welches Material es ist, die Auseinandersetzung mit dem Medium ist der Punkt, der uns in einer sehr eigenen Weise berührt, verharren lässt, manchmal auch sehr nachdenklich macht und uns mithilfe einer Irritation vorwärts treibt. Das lebendige Ausprobieren geht uns oft im Alltag abhanden oder wir trauen es uns erst gar nicht. Das wollen wir uns freudig und neugierig wiedererobern und Materialien entdecken, künstlerische Techniken und Verfahren kennenlernen, die sich besonders für das fächerübergreifende Arbeiten in der Primarstufe eignen und leicht anwendbar sind.

Dieses Seminar ist in Präsenz geplant.

 


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»Kunst oder Kokolores« Instagram, ein Phänomen in globalen Jugendkulturen

Seminarinhalte

1. Geschichte und Theorie der Fotografie (Fachliteratur)

2. Digitale Medien und Jugendkulturen (Fachliteratur/ Jugenstudien)

3. Unterricht planen, erproben und reflektieren (im Seminar)

4. (im) Kunstunterricht bewerten (Unterrichtsbeispiele/ Fachzeitschriften)

Leisungsnachweis: Präsentation (ca. 30 Minuten)


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