Wissenschaftliche Methoden wollen möglichst objektiv und wertneutral sein. In aller Regel liegt dieser Forderung jedoch die unhinterfragte Gleichsetzung des Menschlichen mit dem Männlichen zugrunde, was jedoch nicht offen expliziert wird. Diese Gleichsetzung nahmen feministische Wissenschaftskritiken von Anfang an in den Blick und halten dagegen, dass es keine wertneutrale Forschung geben kann. Feministische Wissenschaftskritik fragt hierbei nach den Bedingungen von Erkenntnis und betont, dass das Subjekt des Wissens (z.B. die_der Forscher_in) hierbei von Bedeutung ist. Feministische Forschung kritisiert die Hierarchie des Geschlechterverhältnisses. Wissen versteht sie nicht als unabhängig von kulturellen, geschichtlichen und geschlechtlichen Kontexten, denn es entsteht nie außerhalb bestimmter Macht- und Herrschaftsverhältnisse. Wissen ist situiert. Die Lehrveranstaltung gibt einen Einblick in feministische Wissenschaftskritiken (von z.B. Sandra Harding, Donna Haraway, Karen Barad) und stellt Objektivitätsverständnisse zur Diskussion.


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Was heißt queer, was queer-feministisch? Was sind Subkulturen? Gibt es eine queere Subkultur, Community, Szenen überhaupt und wenn ja, was ist spezifisch daran? Das Seminar gibt Einblicke in verschiedene queer-feministische Räume und Szenen und diskutiert mit kritischem Blick Normproduktionen, Hierarchisierungen und Ausschlüsse. Ein Fokus wird hierbei gelegt auf Un/Sichtbarkeiten im Stadtraum.


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Bachelormodul Roland Verwiebe

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Bachelormodul von Steffen Hagemann

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