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Im ersten Teil der Vorlesungsreihe werden wir uns mit der Geschichte der Lateinischen Literatur von den Anfängen im 3. Jahrhundert v.Chr. bis zur Augusteischen Klassik beschäftigen. In diesen etwa 250 Jahren entfaltete sich die Literatur der Römer zunächst entlang griechischer Modelle zu eigenständigen Formen und Themen und Latein wurde zu einer Literatursprache. Die literaturwissenschaftlichen Kategorien Gattung, Epoche und Kontext werden als methodische Instrumente eingeführt und eine Reihe exemplarisch ausgewählter Autoren und Texte illustriert die geistigen und historischen Bedingungen, unter denen sich Literatur in Rom entwickelt hat.

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Mit seiner „Naturgeschichte“ liefert C. Plinius Secundus nicht nur eine umfassende Enzyklopädie des zeitgenössischen Wissens, sondern illustriert auch in höchst anschaulicher Weise, wie man im Rom der frühen Kaiserzeit Sachwissen ermittelte, darstellte und nutzbar machte. Ohne sie wüssten wir nicht, wie man Papyrus herstellte, wo die Arimaspen hausten oder wie man einen tonnenschweren Obelisken von Ägypten nach Rom befördert hat. Plinius‘ Text ist dabei jedoch niemals unbeteiligt oder unpolitisch, und noch mit den kuriosesten Detailfragen verbinden sich moralische Betrachtungen, Quellenkritik oder philosophische Überlegungen. Wir werden im Seminar eine Auswahl aus verschiedenen Büchern lesen und versuchen, uns in den geistigen Kosmos des rastlosen Wissenssammlers Plinius hineinzudenken.

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