Zielsetzung: Die Vorlesung vermittelt eine Einführung in die methodischen und konzeptionellen Grundlagen der Naturschutzgenetik. Neben Einblicken in modernste Analyseverfahren (z.B. NGS, Genomics im Naturschutz) werden auch kontroverse Themen (z.B. Klonen) diskutiert und ein Einblick in die Wildtierforensik gegeben.

Die einzelnen Vorlesungen behandeln unterschiedliche Aspekte der Naturschutzgenetik. Deren Inhalte sind auf der Kursseite separat gelistet.

Zielgruppe: Studierende der Masterstudiengänge Ökologie, Evolution und Naturschutz (MÖEN) und Biochemie und Molekularbiologie (BMB) sowie Studierende der Fächer Biologie, Geoökologie, Biowissenschaften und andere Interessierte, die sich mit grundlegenden methodischen und konzeptionellen Prinzipien der Naturschutzgenetik vertraut machen möchten

Struktur: Vorlesung

Leistungskontrolle: Abschlußklausur

Vegetation nimmt im Erdsystem eine wichtige Funktion ein. Sie stellt Ressourcen bereit, reguliert das Klima und beeinflusst globale Stoffkreisläufe.
Das Ziel dieses Seminars ist, ein umfassendes und quantitatives Wissen über die Rolle der Vegetation im Erdsystem zu vermitteln, und dieses Wissen in Programmierübungen anzuwenden.
Es werden folgende Themen behandelt:
(1) Wie wirkt das Klima auf Funktionen der Vegetation (z.B. Photosynthese, Wachstum)?
(2) Wie beeinflusst die Vegetation ihre Umwelt?
(3) Wie lässt sich Vegetation in globalen Modellen darstellen?
(4) Was sind die Schwierigkeiten bei der abstrakten Darstellung von Vegetation in Computermodellen?
Im Seminar werden die besprochenen Vegetationsprozesse anhand von selbst erstellten Computerprogrammen simuliert.
Zum Abschluss der Veranstaltung wird ein kleines Computermodell zu einem selbst gewählten Thema erstellt und die Ergebnisse kurz diskutiert.
Der Kurs kann mit 2 LP im Modul Angewandte Ökologie angerechnet werden.

Allg. Zoologie, Wintersemester 2020/2021, Michael Hofreiter, Sereina Rutschmann