Die Lehrveranstaltung thematisiert ein Forschungsfeld, das infolge der Kriege im Irak und in Afghanistan zeitweise erheblichen Aufschwung genommen hat. Nicht zuletzt die Briten und die Amerikaner im Irak, aber auch die Bundeswehr haben strategische Konzepte entwickelt, die explizit auf die Counterinsurgency-Erfahrungen in früheren Kolonialkriegen abheben (COIN).
Anhand dieser Interessenlage sollen die Teilnehmer an herausragende Forschungsthemen und vor allem auch deren Bewertung in der wissenschaftlichen Debatte herangeführt werden. Dabei wird der Fokus klar auf den Kriegen zwischen 1945 und 1990 liegen, dabei sollen aber auch historische Bezüge zur Zeit nach 1990 hergestellt werden (temporale Vergleiche).
Die Gestaltung der Themen im Detail soll mit den Teilnehmern offen vorgenommen werden. Die Beziehung von Gewalt und deren Ursachen gehört dabei indes zu den wichtigen Schwerpunkten.