Termine:
Kick-Off: Mi, 22.04.2026, 16-18 Uhr (online)
22.05., 14-19 Uhr + 23.05.2025, 10-18:30 Uhr (Präsenz)
19.06. 14-19 Uhr + 20.06.2025, 10-18:30 Uhr( Präsenz)
Das interdisziplinär angelegte Seminar “Whats to come“ thematisiert im Sinne einer Welt „otherwise“ (Walsh, 2018) theoretische und praktische Ansätze, die auf eine Welt hoffen, in der die gewaltvollen Dynamiken des „Austauschs“ (Snorton, 2017, S. 63) abbrechen, (…) und dekonstruiert werden und jenseits derer andere Welten gestaltet werden.
Im Seminar lernen Studierende queer/trans*- und Schwarzfeministische Ansätze (u.a. Bey, 2019; Wynther, 2003) kennen, die sich mit Bedingungen des Mensch-Seins auseinandersetzen und deren gewaltvollen Geschichte einer (post)kolonialen Welt, in der Entmenschlichungen und Entgrenzungen (vgl. Friedrich, 2025) konstituierend waren und sind.
Um intersektional verdichtete gegenwärtige Ungleichheitsverhältnisse erkennen zu lernen und wir selbst darin involviert sind, schauen wir uns u.a. Debatten aus dem „Racial Capitalism“ und die Auseinandersetzungen um „Positionaltität“ (Sarabi, 2024) an. Studierende lernen durch die aufgenommenen theoretischen Perspektiven gegenwärtige Diskurse kritisch in den Blick zu rücken und globale Ungleichheitsverhältnisse durch das Zusammenwirken von Kolonialismus und Kapitalismus zu analysieren. In Kombination mit dem feministischen Werkzeug der Positionalität wird es möglich, verantwortungsvolle und verbindendende Handlungsorientierung zu gewinnen und die eigene Forschung und berufliche Perspektiven in einer nicht naiven, aber lebbareren Vorstellung von anderen möglichen Gegenwarten und Zukünften (vgl. Campt, 2014) zu situieren.
- Kursleiter*in: Saman A. Sarabi
