Von Kunst aus wird Kunstunterricht geplant
Sie entwickeln im Seminar eine Kenntnisschatz zum Thema Kunst und Widerstand in der DDR und befassen sich mit zeitgenössischen Post-Ost-Positionen.
Im Zentrum stehen die Arbeiten von Gabriele Stötzer, Künstler*innengruppe Erfurt und Henrike Naumann.
Sie entwickeln über dies ein Verständnis von Gegenwartskunst und dessen politisches Potenzial, welches von der Ästhetik der Kunst ausgeht und zu verstehen ist.
Im Zentrum stehen mindestens zwei Exkursionen in den Gropius Bau in Berlin – ab dem 19.6. ist erstmals Gabriele Stötzer an so prominenter Stelle wie dem Gropius Bau eine Einzelausstellung gewidmet.
In einer ersten Exkursion zeige ich Ihnen Vermittlungsstrategien. Sie werden mit der Six-Panel-Methode ihrer differenzsensible, künstlerische Unterrichtsplanung angehen und dabei prüfen, was heißt eigentlich Kunstunterricht.
Darüber hinaus werden Sie vermutlich am 20.6. (Termin kann sich noch ändern) – und das ist Teil ihres Leistungsscheins – ihre Vermittlung vom Werk Stötzers aus im Gropius Bau in 2erTeams durchführen. Dazu werden die aktuellen Praxissemesterstudierenden und die Seminargruppe an sich ihr Publikum sein. Wir werden an dem Tag darüber hinaus in einer Unterrichtswerkstatt konkrete Übersetzungen mit der Six-Panel-Methode und dem Erfahrungswissen der PS-Studierenden für den zeitgenössischen Kunstunterricht umsetzen, gestalten, kreieren.
- Kursleiter*in: Dr. Antje Winkler
