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„Und sie wird immer noch nicht ganz erkannt”, sagte die Tochter der Widerstandskämpferin Clarita von Trott zu Solz über die Erinnerung an ihre Mutter. Diese Aussage steht für viele Frauen*, die im Widerstand gegen Nationalsozialismus aktiv waren. Widerstandserzählungen gegen den Nationalsozialismus waren sowohl als Forschungsgegenstand als auch von den gängigen Definitionen her lange ein männlich-dominiertes Feld. Ziel dieses Seminars ist es, Widerstand aus einer weiblichen (nach Möglichkeit auch non-binären) Perspektive zu beleuchten. Darunter fallen u.a. die Bereiche Genderrollen, Handlungsmächte und -grenzen, Selbstbilder sowie die Erinnerungskultur nach 1945 von Politik bis hin zu Games. |
- Kursleiter*in: Juliane Kucharzewski
ePortfolio: Nein
