Der Alte Leipziger Bahnhof ist Dresden ist der Deportationsbahnhof Dresdens, der seit seiner Geschichte in Vergessenheit geraten ist.
Seit 2020 hat sich mit dem Förderverein Alter Leipziger Bahnhof eine Gruppe von Dresdner*innen aufgemacht an dieser Vergessenheit zu arbeiten; und zwar erfolgreich. In den kommenden Jahren soll auf dem Areal ein Erinnerungs-Dokumentations-und Begegnungsort entstehen.
Wir sind eingeladen als (angehende) Kunstpädagog*innen einen Beitrag für die Vermittlungsarbeit von Kunst aus (Eva Sturm) zu leisten.
In enger Zusammenarbeit mit der Historikerin und Gedenkstättenpädagogin Aletta Beck (TU Chemnitz) werden die Geschichte des Ortes kennenlernen und darüber nachdenken, was eine zeitgemäße Vermittlungsarbeit von Kunst aus leisten kann und sollte.
Im Ausstellungsraum der Blauen Fabrik werden dazu Arbeiten von Studierenden der Uni Potsdam und der BTU Cottbus-Senftenberg u.a. gezeigt, die sich mit dem Thema UnSeen befassen und einen Spektrum der Annäherung an das Thema Erinnerungskultur und Kunst eröffnen.
Im Blockseminar wollen wir gemeinsam ein Hörstück vom Ort aus entwickeln, welches zur Ausstellungseröffnung am 4.12. präsentiert werden soll. Für den 5.12. ist zudem ein Vermittlung mit Schüler*innen eines Dresdner Gymnasiums geplant.
Künstlerische Positionen von Melian, Bartana oder Eichhorn begleiten unseren Prozess sowie weitere inhaltliche Beiträge u.a. ein Stadtspaziergang, ein Besuch einer Ausstellung usw.
- Kursleiter*in: Dr. Antje Winkler
