Wie wird „der Osten” wahrgenommen – und von wem? Und was ist eigentlich dieser Westen? In diesem Seminar setzen wir uns mit Raum als sozialem Konstrukt auseinander und analysieren, wie Ost- und Westdeutschland in gesellschaftlichen Diskursen, Alltagsvorstellungen und Medienbildern (re)produziert und erlebt werden.

Im Zentrum stehen Fragen der Raumwahrnehmung, der symbolischen Abgrenzung, der Identität und der generationenspezifischen Perspektiven auf ost- und westdeutsche Räume: Welche Erfahrungen prägen das Raumverständnis unterschiedlicher Generationen?

Ziel ist es, ein reflexives Verständnis für die Wirkmacht raumbezogener Narrative und deren soziale Unterschiede zu entwickeln. Gemeinsam wollen wir deshalb auch uns und unsere Perspektiven hinterfragen und dekonstruieren.

 

Die Teilnahme an den entsprechenden Blockveranstaltungen ist obligatorisch. Ein Fernbleiben wird nur durch die Vorlage eines ärztlichen Attests entschuldigt. 

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