In diesem Tutorium werden wir uns mit zwei grundlegenden Begriffen aus
der Phänomenologie beschäftigen: der Welt sowie der Geworfenheit.
Während sich ein großer Teil der Philosophie mit geistigen Konstrukten
beschäftigt, welche bereits über die eigene Situiertheit hinausgehen,
beschäftigt sich die Phänomenologie mit grundlegenderen Fragen: Was
bedeutet es überhaupt, eine geistige Vorstellung von etwas zu haben?
Was bedeutet es, ein leiblicher Teil der Welt zu sein? Was bedeutet es,
eine Stimmung, ein Gefühl zu haben? Diese und mehr Fragen, sollen in
diesem Tutorium angeschnitten werden. Um ebenfalls entsprechende
Antworten zu bekommen, beschäftigen wir uns mit Martin Heidegger und
Maurice Merleau-Ponty, welche die menschliche Existenz als geworfenes
In-der-Welt-sein zu enthüllen versuchen.
Parallel zu den
thematischen Sitzungen, wird Raum geboten, ins wissenschaftliche
Arbeiten und Schreiben einzuführen. Dazu widmen wir uns in mehreren
Sitzungen dem Grundlagenwerk Philosophische Texte schreiben im Studium.
- Kursleiter*in: Louis Jasch
