Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (Engl. Universal Declaration of Human Rights) wurde am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Die Verfasser*innen reagierten nicht zuletzt auf die Gräueltaten der Nazi-Verbrecher. Seitdem bilden Sie den wichtigsten Bezugspunkt bei internationalen Konflikten. Für viele bilden sie das Fundament unserer Werte überhaupt. Im Berliner Ethik-Unterricht sind sie zentraler Gegenstand. Das Seminar befasst sich zunächst mit der Präambel und einigen ausgewählten Artikeln. Dann werden die wichtigsten historischen Etappen zur Entwicklung der Menschenrechte rekonstruiert. Vor allem aber werden die Prämissen, Konsequenzen, Probleme und Grenzen der Idee eines ‚universalen‘ Menschenrechtskatalogs anhand von mittlerweile ‚klassisch‘ gewordenen Texten diskutiert.

 

Leistungsanforderung: Erwartet wird eine Sammelrezension zu allen Sitzungstexten (pro Text ca. 1 Seite Zusammenfassung einschließlich ca. 2 Fragen zum Text). Sinnvoll ist es, die Rezension jeweils zur Sitzung vorzubereiten. Die Sammelrezension muss spätestens bis zur letzten Semesterwoche vollständig abgegeben sein.

 

Zeit: Di 12-14 Uhr