Ausgangs- bzw. Anknüpfungspunkt dieses Forschungsprojektes ist eine multimediale Präsentation des historischen Kontextes der sogenannten Grunewald-Rampe, von der aus zwischen Oktober 1941 und Frühjahr 1945 über 50.000 Berliner Jüdinnen und Juden in die Vernichtungslager deportiert wurden. Als additiver Erinnerungsort zum vorhandenen Mahnmal sollen von dort aus Impulse für den zukünftigen Umgang mit den historischen Ereignissen, der gesellschaftlichen Verantwortung und einer angemessenen Gedenkkultur generiert werden. In der ersten Phase (Sommersemester 2020) soll ein Ausstellungskonzept zu den geschichtlichen Hintergründen des Mahnmals Gleis 17 erarbeitet werden. Parallel soll als work in progress eine multimediale und interaktive auf Dokumenten und bisherigen Forschungsarbeiten basierende Datenbank aufgebaut werden, die die Biografien und Schicksale der von Gleis 17 deportierten Menschen abrufbar macht.

Gedenken - Erinnern und Leben am Gleis 17.pdfGedenken - Erinnern und Leben am Gleis 17.pdfLernen und Wohnen am Mahnmal_ Gedenk-Campus in Grunewald geplant - Wissen - Tagesspiegel.pdfLernen und Wohnen am Mahnmal_ Gedenk-Campus in Grunewald geplant - Wissen - Tagesspiegel.pdf